Kooperieren statt konkurrieren

Die Stärke der deutschen Wirtschaft beruht zu einem großen Teil auf der Vielfalt der kleinen und mittelständischen Betriebe. Sie haben sich auf die unterschiedlichsten Bereiche spezialisiert und es damit – gar nicht so selten – bis zur Weltmarktführerschaft gebracht. Warum sich also nicht gegenseitig unterstützen und von dieser Vielfalt profitieren? Genau das haben vier SAP Partner getan und sich zu der Kooperation d4p zusammengeschlossen – mit spürbaren Vorteilen für ihre Kunden, aber auch sich selbst.

„Der wichtigste Punkt ist Vertrauen. Wenn wir jedes Detail mit einem schriftlichen Vertrag fixieren müssten, würde unser Konzept nicht funktionieren“, beschreibt Peter Fassbinder von der SMS Business Software Solution GmbH die Grundlage von d4p.

d4p steht für „Digital for Production“ und für die Kooperation der vier SAP Partner Krämer Anwendungssysteme mit Hauptsitz in Pirmasens, dem Erfurter Systemhaus Mediatechnik Baum GmbH, der Kirchheimer SMS Business Software Solution GmbH und der wp.DATA Kommunikations GmbH in Neuss. Kunden profitieren jetzt vom gebündelten Know-how, der jahrzehntelangen Erfahrung und der vielfachen Expertise – immerhin gehören zu d4p ein Kundenstamm von mehr als 300 Betrieben und über 60 Mitarbeiter. Durch die zusätzlichen Standorte ist außerdem ein Netz entstanden, dass ganz Deutschland abdeckt.

Innovationskraft entscheidet über wirtschaftlichen Erfolg 

Der Mittelstand in Deutschland stellt annähernd 60 Prozent aller Arbeitsplätze, über 80 Prozent der Ausbildungsplätze und erwirtschaftet ein sattes Drittel der gesamten Wirtschaftsleistung. Diese Zahlen sprechen für sich, aber sind dennoch kein Grund, sich auszuruhen. Damit das deutsche Erfolgsmodell „Made in Germany“ weiter Bestand hat, muss sich jede Firma immer wieder neu positionieren. Eine passende Digitalstrategie ist dabei entscheidend für eine in die Zukunft reichende Wettbewerbsfähigkeit.

Genau hier setzt d4p an. Alle vier Partner sind auf SAP Business One und Digitalisierungsprojekte von Fertigungsbetrieben spezialisiert. „Mit SAP Business One verfügen wir über eine benutzerfreundliche und bezahlbare technische Grundlage. Ein wesentliches Differenzierungsmerkmal zu anderen ERPs ist die Innovationskraft des Programms. Jährlich kommen neue Releases heraus, die veränderten oder neuen Anforderungen von Kunden und Branchen Rechnung tragen. Sie stehen SAP-Business-One- Kunden im Rahmen ihrer Serviceverträge ohne Zusatzkosten zur Verfügung.“ beschreibt Kai Krämer von den Krämer Anwendungssystemen einen großen Vorteil des SAP ERPs.

Bei d4p werden Kunden jeweils betriebsnah durch das nächstgelegene Systemhaus der Kooperation betreut, das dazu die entsprechenden Kapazitäten und speziellen Erfahrungen für die jeweilige Aufgabenstellung mitbringt. Ein enormer Vorteil, der noch dadurch an Mehrwert gewinnt, dass die selbstentwickelten Softwarelösungen der einzelnen Häuser wie die SBO APP für mobile Anwendungen firmenübergreifend allen Kunden zur Verfügung gestellt werden. So kann jeder Partner sein spezifisches Fachwissen und Können für eine optimale Beratung des Kunden einbringen.

Für die Systemhäuser selbst stellt der gegenseitige Know-how-Austausch wie auch die Möglichkeit, sich gemeinsam stärker nach außen zu vermarkten, eine wertvolle Unterstützung ihrer bisherigen Arbeit dar. „Große Unternehmen profitieren bereits häufig von gemeinschaftlichen Aktivitäten. Als Beispiel sei hier die Zusammenarbeit von Bosch, Gardena und weiteren Firmen genannt, die gemeinsam Akkus entwickeln. Solche Synergieeffekte sollten wir Mittelständler auch verstärkt nutzen und kooperieren statt konkurrieren”, meint Peter Fassbinder.

Die Position des Mittelstandes wird so in einem immer schneller drehenden internationalen Wettbewerb auf jeden Fall gestärkt und der Weg für weitere notwendige Innovationen geebnet.

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